Nachfolgeregelung

Die Nachfolgeregelung in Familienunternehmen ist anspruchsvoll. Jede Ausgangslage ist anders, jede Nachfolgelösung einzigartig.

  • «Darf ich mein Unternehmen, das seit 333 Jahren im Familienbesitz ist, an eine andere Gesellschaft verkaufen»?
  • «Wenn ich einem Sohn die Unternehmung gebe, wie kann ich dann meine anderen Kinder fair behandeln»?
  • «Wenn ich die Nachfolge frühzeitig regle, habe ich dann noch genügend Einkommen im Alter»?
  • «Welche Lösung ist fair für meine Mitarbeiter»?

Viele Fragen, keine Antworten. So stellt sich häufig die Ausgangslage dar.
Die Nachfolgeregelung ist eine der wichtigsten unternehmerischen Aufgaben. Eine gute Lösung braucht Zeit und Vorbereitung. Mangelhafte Konzepte und «Hüftschüsse» können teuer zu stehen kommen. Reden wir also jetzt darüber, damit Sie die Regelung Ihrer Nachfolge in Ruhe angehen können.

Ihre Ansprechpartner: Ralf Schröder

Unternehmensnachfolge

«Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust». Nicht nur Doktor Faust steckte in diesem Dilemma. Manch ein Unternehmer ist, was die Nachfolge betrifft, von unterschiedlichen Gefühlen hin und her gerissen. Einerseits möchte er die beste Lösung für sein Unternehmen, andererseits soll die Lösung auch für alle Nachkommen fair sein. Und ganz unabhängig von der zu treffenden Lösung sollte sein persönliches Alters-Einkommen gesichert sein.

All diese divergierenden Ziele müssen im Rahmen einer Eignerstrategie so gut wie möglich unter einen Hut gebracht werden.

Der HSP Nachfolge-Prozess

Wir beraten Eigner anhand eines klar strukturierten Vorgehensplanes. Dieser bewährte Prozess bietet die grösstmögliche Sicherheit für eine erfolgreiche Nachfolgeregelung. Wie eine Regelung konkret aussieht, wird erst im Prozessverlauf klar. Je nach Komplexität der Ausgangslage muss für den ganzen Nachfolge-Prozess mit einem Zeitbedarf von 12 - 24 Monaten gerechnet werden. Es lohnt sich also, rechtzeitig mit den Vorarbeiten anzufangen.
Für die Finanzierung des Kaufpreises gibt es verschiedene Modelle. Das geht von Fremdfinanzierung durch Banken bis hin zu Earn out Modellen. Die geeignete Lösung muss gemeinsam erarbeitet werden.

MBO/MBI

Beim Management Buyout (MBO), respektive beim Management Buyin (MBI) wird die Führung der Unternehmung in die Hand des Managements übergeben. Doch nicht nur die Führung, sondern auch das Eigentum geht kurz- oder mittelfristig an das Management über. Aus leitenden Mitarbeitern werden Unternehmer. Dieser unternehmerische Übergang muss sorgfältig geplant und vorbereitet werden. Nur wenn dieser Übergang gelingt, sind die neuen Unternehmer auch in der Lage den Kaufpreis zu erwirtschaften.

FBO/FBI

Entgegen der landläufigen Meinung ist der Family Buyout (FBO) oder Family Buyin (FBI) nicht die einfachste, sondern die schwierigste Lösung. In den Grundzügen ist diese Lösung ähnlich wie ein MBO/MBI. Erschwerend kommen die familieninternen Emotionen hinzu. Doch eine emotionslose Nachfolge ist auch nicht anstrebenswert. Herzblut gehört zur Nachfolge von Familienunternehmen.

Deshalb ist es wichtig, diese Emotionen in geortete Bahnen zu lenken und nutzbringend für die Unternehmung einzusetzen, und nicht in Grabenkämpfe zu verfallen.

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